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Die Tricks der Hacker


Online-Banking wird immer beliebter. Die Möglichkeit, bequem und effizient von jedem PC aus Überweisungen und andere Bankgeschäfte erledigen zu können, ist natürlich verlockend.

Aber ist Online-Banking auch sicher? 

Schlagworte wie Phishing

Phishing
Das Wort Phishing wurde aus den englischen Begriffen „Password“ (deutsch: Passwort) und Fishing (deutsch: angeln, fischen). Als Phishing bezeichnet man das Ausspionieren von Passwörtern und anderen sensitiven Daten, zum Beispiel mit Hilfe von gefälschten Mails oder Webseiten. Im Online-Banking versuchen Angreifer auf diese Weise PINs und gültige TANs eines Benutzers zu erbeuten, die dann zur Kontoplünderung eingesetzt werden.
Pharming
Pharming
Pharming-Angriffe richten sich gegen das DNS-Protokoll (Domain Name System). Dabei wird versucht, einem der vielen im Internet erreichbaren DNS-Server falsche IP-Adressen „unterzujubeln“. Häufiger jedoch kommt der Angriff auf lokale PCs zum Einsatz: jeder Rechner verfügt über eine sogenannte „hosts“-Datei (unter Windows XP beispielsweise C:\WINDOWS\system32\drivers\etc\hosts), die ebenfalls Hostnamen in IP-Adressen wandelt. So wird erreicht, dass der Nutzer beispielsweise statt auf die Webseite seiner Bank zu einer gefälschten Webseite umgeleitet wird. Der Begriff „Pharming“ entstand als Analogie zu dem Wort Phishing aus dem englischen Begriff „Farming“ (deutsch: Landwirtschaft), weil einige Pharming-Betrüger große Server-Farmen unterhalten, auf denen gefälschte Webseiten abgelegt sind.
 oder Trojaner
Trojaner
Trojaner sind Programme, die entweder scheinbar eine nützliche Funktion haben oder sich als Virus unbemerkt auf dem Rechner des Nutzers installieren. Ihr Zweck ist das Ausspionieren von Daten des Benutzers, z. B. durch das Mitprotokollieren von Passworteingaben. Trojaner werden häufig beim Angriff auf Online-Konten eingesetzt.
 werden mittlerweile selbst in den Nachrichten verwendet, wenn über Online-Banking berichtet wird. Das PIN-TAN-Verfahren über die Webseite des Kreditinstituts ist das am meisten genutzte Sicherheitsverfahren.

Leider bietet dieses internetbasierte Verfahren zahlreiche Angriffsmöglichkeiten durch Phishing oder Pharming. Aus diesem Grund, aber auch wegen der hohen Verbreitung konzentrieren sich Cyber-Kriminelle darauf und versuchen die sicherheitsrelevanten Daten wie PIN

PIN
PIN ist die Abkürzung für Personal Identification Number. Die PIN ist die Zutrittskontrolle zu den Signier- und Entschlüsselungsfunktionen am Chip der Karte und aktiviert den (Signatur-)Schlüssel. Man unterscheidet zwischen Initial-PIN, Signatur-PIN und Entschlüsselungs-PIN.
 oder TAN
TAN
Eine TAN (Transaktionsnummer) kommt bei elektronischen Prozessen zum Einsatz und dient der Autorisierung einer Transaktion. Beim Online-Banking kann beispielsweise jede Transaktion nur durch Eingabe einer korrekten TAN durch den Nutzer abgeschlossen werden. Neben dem klassischen TAN-Verfahren gibt es inzwischen auch Erweiterungen wie eTAN (elektronische TAN), iTAN (indizierte TAN) und mTAN (mobile TAN).
 zu ergaunern.

Online-Banker überfordert

Der Mehrheit aller Online-Banker sind Sicherheitsbedrohungen im Internet bekannt: 98% kennen Viren und Schadprogramme, 89% ist Phishing bekannt und 45% haben auch schon was von Pharming gehört. So das Ergebnis der PASS-Studie.

Dennoch gab es laut Bundeskriminalamt 2007 allein in Deutschland 4.200 erfolgreiche Phishing-Fälle. Der Grund: Der User kennt zwar die Gefahren, ist aber mit der Erkennung beispielsweise von Phishing-Seiten überfordert.

Gefahr wird zukünftig weiter zunehmen

Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. Die auf den folgenden Seiten dargestellten Gefahren demonstrieren sehr deutlich, dass Virenscanner

Virenscanner
Ein Virenscanner ist eine Software, die einen Rechner vor schadhaften Programmen wie Viren und Trojanern schützen soll. Da täglich neue Viren in Umlauf kommen, ist eine tägliche Aktualisierung des Virenscanners wichtig. So ist der bestmöglichste Schutz vor diesem Schadcode gewährleistet, dennoch kann es passieren, das ein Computer trotzdem befallen wird, wenn er von einem Virus infiziert wird, der dem Virenscanner noch nicht bekannt ist.
Personal Firewall
Personal Firewall
Eine Personal Firewall ist eine Firewall für einen einzelnen Rechner. Dabei handelt es sich um eine Software, die darauf ausgerichtet ist, ein den Rechner vor Angriffen aus einem ungeschützten Netz, z.B. dem Internet, zu schützen und sämtichen Netzwerkverkehr zu kontrollieren.
 und eine stringente Benutzerrechtevergabe notwendige Schutzmaßnahmen bei einem Computer sind - die jedoch zukünftig an ihre Grenzen stoßen werden.

Sicherheit bei E-Commerce- und E-Banking-Anwendungen lässt sich nur mit einem vertrauenswürdigen System erreichen - z.B. mit einem Gerät außerhalb des PCs mit SmartCard, eigener Tastatur und Display für die Eingabe bzw. Anzeige von Online-Transaktionsdaten.